Syrischen Flüchtlingen helfen

Fluechtlinge

Syrischen Flüchtlingen eine bessere Zukunft ermöglichen

„Die syrische Katastrophe geht ins fünfte Jahr und Europa sollte endlich merken: Dieser Krieg betrifft uns und wir stehen in der Pflicht, den Flüchtlingen zu helfen. Mit Ihrer Spende können Sie die Arbeit von Solidar Suisse im Libanon unterstützen. Dort leben heute mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Sie sind weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen.“

Mit wenigen Klicks sowie ihrer Kreditkare (oder Einzahlungsschein) können Sie die Kampagne unterstützen und eine sinnvolle Ausgabe tätigen.
Alexandre Robert

Bienensterben stoppen

Savethebees

Sie sind klein – um ihre Botschaft lesen zu können, muss man die Perspektive wechseln

Bienen und andere Insekten sind für den Anbau von Nahrungsmitteln unverzichtbar. Trotz Industrialisierung hängt weltweit die Landwirtschaft von den kleinen Bestäubern ab. Zunehmend setzten aber Monokulturen, Parasiten und Pflanzenschutzmittel den Tieren zu. Seit einigen Jahren ist ein massives Verschwinden von Bienenvölkern zu verzeichnen. So gibt etwa der Schweizer Imkerverband an, dass seit letztem Herbst ein Viertel der Bienenvölker verendet ist. In vielen Ländern gibt es Kampagnen zum Schutz der bedrohten Insekten. Greenpeace Schweiz ruft mit der Aktion „Save the bees!“ zur Unterstützung gegen das Bienensterben auf.

„Die Bienen brauchen dringend Hilfe. Ein Verbot sämtlicher bienenschädlicher Pestizide ist eine wirksame und schnell umsetzbare Massnahme. Wir setzen uns weiterhin mit Volldampf für eine bienenfreundliche und dringend notwendige ökologische Landwirtschaft ein.“

Wer dazu beitragen will, dass die kleinen Helfer wieder bessere Überlebensbedingungen erhalten, kann dies auf der Greenpeace-Website Save the bees! tun. Wer von der Notwendigkeit etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen nicht überzeugt ist, dem ist der Film More than honey vom oscarnominiertem Markus Imhoof zu empfehlen. Fantastische Nahaufnahmen ermöglichen neue Perspektiven.
Alexandre Robert

Mit Essen spielt man nicht

Nahrungsmittel-Spekulation

Spekulationen treiben Nahrungsmittelpreise in die Höhe und führen zu Hungersnöten

Banken, Hedgefonds und Pensionskassen treiben mit ihren Zockereien die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und sind daher mitschuldig an Hungersnöten. So hat sich bspw. der Maispreis auf den Weltmärkten in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Die Schweiz spielt bei diesen Wettgeschäften als Hort zahlreicher Rohstoffhändler und Finanzakteure tatkräftig mit. Nachdem es in anderen Ländern bereits erfolgreiche Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen gab, lancierte Solidar Suisse im Februar die Aktion Stoppen Sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Ziel ist es, eine Gesetzesänderung zu erreichen, die Finanzprodukte basierend auf Nahrungsmitteln verbietet. Zudem werden Finanzinstitute und deren Kunden aufgefordert, sich von zweifelhaften Rohstoff-Zockereien zu verabschieden.

„Dass die Finanzspekulation Auswirkungen auf die Rohwarenpreise hat, zeigen verschiedenste Studien. […] So ist zum Beispiel die deutsche Commerzbank nicht zuletzt auf Druck einer breiten Kampagne von NGOs aus dem Spekulationsgeschäft mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Tragen Sie dazu bei: Unterschreiben Sie die Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln».“

Teil der Kampagne ist ein Film, in dem ein rücksichtsloser Spekulant vor afrikanischen Hütten vorfährt und Lebensmittel stiehlt. Im Film wurde sein roter Ferrari unkenntlich gemacht. Der Autohersteller wollte nicht in Zusammenhang mit Rohstoffspekulationen gebracht werden und verbot die Darstellung des Sportwagens. Der Originalfilm mit Ferrari ist weiterhin auf Youtube erhältlich. Wer auch dagegen ist, dass im grossen Stil mit Essen gespielt wird, sollte seine Finanzprodukte sorgfältig prüfen und, sofern in der Schweiz stimmberechtigt, die Kampagne von Solidar Suisse unterschreiben.
Alexandre Robert

Menschenrechts-Captcha

Menschenrechts-Captcha

Mit Anti-Spam Service auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen

Wer im Web Bestellungen ausführt, wird sicher schon über die merkwürdig anmutenden „Captcha Codes“ gestolpert sein. Ihr Zweck ist es, das System vor Missbrauch durch maschinell erzeugten Spam zu schützen. Dadurch, dass für Maschinen nicht lesbare Zeichenkombinationen eingegeben werden müssen, gibt man sich als Mensch zu erkennen und darf weiterklicken. Der Sicherheitsservice, dessen Akronym für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ steht, ist alles andere als benutzungsfreundlich, da die Zeichen oft kaum lesbar und sinnfrei sind. Bisher scheint es aber keine andere technische Lösungen zu geben, um Soft- von Wetware (Der Mensch besteht zu 80% aus Wasser) zu unterscheiden.
Eine schwedische Menschenrechtsorganisation hatte nun die wunderbare Idee, dem Captcha-Service einen zusätzlichen Sinn zu geben. Beim „Civil-Rights Captcha“ müssen keine kryptischen Buchstabenkombinationen eingeben werden. Stattdessen werden einfache Fragen zu Menschenrechten gestellt, und so das Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen in vielen Teilen der Erde gestärkt.

„A Captcha is a test to tell whether a user is human or a computer. They mostly come in the form of distorted letters at the end of comments on news sites, blogs or in registration forms. Their main function is to prevent abuse from „bots“ or automated programs written to generate spam. Civil Rights Captcha is unique in its approach at separating humans from bots, namely by using human emotion. This enables a simpler and more effective way of keeping sites spam free as well as taking a stand for human rights.“

Wer den Civil-Rights-Captcha einsetzen möchte, kann den Code auf der Webseite gratis herunterladen und auf der eigenen Webseite integrieren. Ein schönes Beispiel dafür, wie einfach Sinn erzeugt werden kann. Auch für die im Web immer wieder anzutreffenden Fehlerseiten „404-Not Found“ gibt es einen sinnvollen Zusatznutzen. Die Organisation „Child Focus“ bietet unter Notfound.org an, auf den Fehlerseiten vermisste Kinder darzustellen, um die Suche nach ihnen zu unterstützen. Bisher wird dies auf mehr als 2000 Webseiten eingesetzt.
Alexandre Robert

Fifa-Boss ohne Hemmungen

SeppBlattertanzt

Sepp Blatter flippt bei einer Pressekonferenz zur WM 2014 völlig aus

Das Hilfswerk „Solidar Suisse“ macht mit einem Video, in dem ein wild tanztes Blatter-Double zu sehen ist, auf die Schatttenseiten der Fussball-WM 2014 aufmerksam. Auf der Website Pfeifen Sie Sepp Blatter Ihre Meinung wird u.a. über die Vertreibung von 150.000 Menschen im Rahmen der WM-Vorbereitungen in Brasilien informiert. Um die Fifa zum Einlenken zu bringen, wurde eine Online-Petition gestartet.

„Die Fussball-WM vom 12. Juni bis 13. Juli 2014 in Brasilien soll das grösste Fussballfest aller Zeiten werden. Doch von diesem Fest profitieren nicht alle. Im Gegenteil. Vertreibungen, Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung überschatten die Vorbereitungen zur Weltmeisterschaft. Betroffen sind ausgerechnet jene, die bereits jetzt in Armut leben. Doch noch ist es nicht zu spät, dies zu ändern! Die Fifa hätte es durchaus in der Hand, die WM doch noch zu einem Fest für alle zu machen.“

Der Fifa-Boss wird persönlich aufgefordert, sich für eine faire WM einzusetzen. Wer diese Aufforderung unterstützen will, kann Sepp Blatter und seiner Fifa auf der Kampagnen-Website seine Meinung pfeifen. Bislang sind knapp 30.000 Pfiffe eingegangen. Wenn die 50.000 erreicht werden, wird es vor dem Fifa-Palast in Zürich ein Live-Pfeifkonzert geben. Dann kommt vor der Zentrale des Weltfussballverbandes mal Stadionatmosphäre auf.
Alexandre Robert

Online-Petition

Recht ohne Grenzen

Das Motto: Konzerne an die Leine

Soziale Medien werden auch für politische Interessen eingesetzt. Online-Petitionen stellen dabei eine einfache Möglichkeit dar, Stimmen für eine Kampagne zu sammeln. Ein aktuelles Beispiel ist die Unterschriftenaktion von „Recht ohne Grenzen“, deren Ziel es ist: „Bundesrat und Parlament sollen dafür sorgen, dass Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit Menschenrechte und Umwelt respektieren müssen.“ Organisatoren der Kampagne sind 50 Organisation, darunter Amnesty International, Caritas, Erklärung von Bern, Gesellschaft für bedrohte Völker, Greenpeace, Terre des Hommes und WWF. Es kommt ein witzig gemachter Film zum Einsatz, den es sich lohnt anzusehen. Auf der Website erfährt man weitere Hintergründe zur Kampagne und hat die Möglichkeit, die Forderungen zu unterzeichnen.
Alexandre Robert