Syrischen Flüchtlingen helfen

Fluechtlinge

Syrischen Flüchtlingen eine bessere Zukunft ermöglichen

„Die syrische Katastrophe geht ins fünfte Jahr und Europa sollte endlich merken: Dieser Krieg betrifft uns und wir stehen in der Pflicht, den Flüchtlingen zu helfen. Mit Ihrer Spende können Sie die Arbeit von Solidar Suisse im Libanon unterstützen. Dort leben heute mehr als eine Million Kriegsflüchtlinge aus Syrien. Sie sind weiterhin dringend auf Hilfe angewiesen.“

Mit wenigen Klicks sowie ihrer Kreditkare (oder Einzahlungsschein) können Sie die Kampagne unterstützen und eine sinnvolle Ausgabe tätigen.
Alexandre Robert

Public Eye Lifetime Awards

PublicEyeAward2014

Aus der „Hall of Shame“ der letzten 15 Jahre wurden die Nominierten ausgewählt

Seit 15 Jahren werden anlässlich des Weltwirtschaftsforums (WEF) die Public Eye Awards als Schmähpreise für die gravierendsten Fälle von Menschenrechtsverletzungen und Umweltvergehen durch Unternehmen vergeben. Am 23. Januar 2015 wird die Auszeichnung zum letzten Mal vergeben. Als Begründung wird einerseits genannt, dass mittlerweile eine breite NGO-Koalition Druck auf die Regierung ausübt. Mit der Prüfung einer Volksinitiative, die rechtlich verbindliche Regeln für die weltweite Respektierung von Menschenrechten und Umwelt durch Schweizer Unternehmen erreichen wolle, sei die politische Kernforderung des Public Eye auf gutem Weg. Zudem habe das WEF stark an Relevanz verloren und sei der falsche Ort für politische Forderungen, die sich an demokratisch legitimierte EntscheidungsträgerInnen richteten.

Dies sind die Nominierten:

  • Chevron
    Chevron erhielt 2006 den Public Eye Jury Award in der Kategorie Umwelt für die Verschmutzung grosser Teile noch unberührten Urwalds im Norden Ecuadors.
  • Dow Chemical
    2005 erhielt Dow Chemical den Public Eye Jury Award in der Kategorie Menschenrechte für den Versuch, jede nur erdenkliche Lücke zu nutzen, um sich aus der Verantwortung für die Bhopal-Katastrophe zu stehlen.
  • Gazprom
    Gazprom erhielt 2014 den Public Eye People’s Award für ihre Pläne, in der Arktis nach Öl zu bohren.
  • Glencore
    2008 erhielt Glencore den Public Eye Jury Award für ihre unverantwortlichen und intransparenten Geschäftspraktiken in Kolumbien.
  • Goldman Sachs
    2013 erhielt Goldman Sachs den Public Eye Jury Award für ihren Beitrag an die Eurokrise.
  • Walmart
    Walmart erhielt 2005 den Public Eye Jury Award in der Kategorie Arbeitsrechte für die Missachtung von Menschen- und Arbeitsrechten entlang ihrer Wertschöpfungskette in Ländern wie Lesotho, Kenia oder Thailand.

Auf Public Eye Awards kann bis zu 21.Januar abgestimmt werden.
Alexandre Robert

Puplic Eye Awards 2014

PublicEyeAward2014

Bisher “führt” Gazprom das Ranking der Public Eye Awards 2014 an

Auch diese Jahr werden wieder die Puplic Eye Awards verliehen, bei dem die übelsten Unternehmen “gekürt” werden.  Eine international besetzte Jury aus renommierten Wirtschaftsethikern schlägt für die diesjährigen Schmähpreise acht Konzerne vor:

  • Marine Harvest
    Der masslose Einsatz von Pestiziden, Farbstoffen und Antibiotika sowie die Überbelegung der Lachskäfige haben schwerwiegende Konsequenzen für Mensch und Umwelt.
  • FIFA
    Die FIFA Weltmeisterschaft trägt zur Verletzung von Menschenrechten wie dem Recht auf eine angemessene Unterkunft, dem Recht auf Bewegungsfreiheit, dem Recht auf Arbeit sowie der Versammlungs- und Bewegungsfreiheit bei.
  • Gazprom
    Die Pläne des Unternehmens, im Dezember 2013 das erste arktische Öl zu fördern, stehen aufgrund der schwerwiegenden Umweltrisiken in der Kritik. Gazprom weigert sich bis heute, ihren Notfallplan gegen Ölverschmutzung öffentlich zu machen.
  • Eskom
    Die Geschäftspraktiken von Eskom lassen vermuten, dass das Unternehmen davon ausgeht, das Verbrennen von Kohle habe keinen Einfluss auf die menschliche Gesundheit. Der Versuch, sich den Mindeststandards zu entziehen trägt aktiv zur Verletzung des Menschenrechts auf Gesundheit bei.
  • GAP
    Textilgigant Gap weigert sich bis heute, das rechtlich verbindliche Abkommen «Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh» zu unterzeichnen. Stattdessen unterminiert Gap mit einem eigenen Pseudo-Abkommen aktiv die Bemühungen für wirksame Reformen.
  • HBSC
    Durch die Bereitstellung finanzieller Mittel trägt HSBC zu Rodungen, welche ohne das Einverständnis lokaler Gemeinschaften ausgeführt wurden, sowie zur Zerstörung von besonders schützenswerten Waldgebieten bei.
  • Syngenta, Bayer, BASF
    «The bee-killers» sind grosse, multinationale Firmen, welche hochgiftige, systemische Pestizide herstellen und verkaufen. Diese Pestizide sind für das Massensterben von Bienen und anderen Bestäubern, die für Umwelt, Landwirtschaft und die globale Nahrungsmittelproduktion wichtig sind, mitverantwortlich.
  • Glencore Xstrata
    Glencore Xstrata versucht, sein lukratives Geschäft um jeden Preis zu sichern und nimmt dabei kaum Rücksicht auf die sozialen, kulturellen und politischen Rechte der Menschen oder die Konsequenzen für die Umwelt.

Die Online-Abstimmung läuft noch bis zum 22. Januar mittags. Kurz vor dem Start des World Economic Forum (WEF) in Davos werden die Abstimmungsergebnisse der schlimmsten Fälle von Missachtung von Umwelt und Menschenrechte bekanntgegeben. Mal sehen, ob Gazprom, bisher gefolgt von der FIFA, das Rennen macht.
Alexandre Robert

Bienensterben stoppen

Savethebees

Sie sind klein – um ihre Botschaft lesen zu können, muss man die Perspektive wechseln

Bienen und andere Insekten sind für den Anbau von Nahrungsmitteln unverzichtbar. Trotz Industrialisierung hängt weltweit die Landwirtschaft von den kleinen Bestäubern ab. Zunehmend setzten aber Monokulturen, Parasiten und Pflanzenschutzmittel den Tieren zu. Seit einigen Jahren ist ein massives Verschwinden von Bienenvölkern zu verzeichnen. So gibt etwa der Schweizer Imkerverband an, dass seit letztem Herbst ein Viertel der Bienenvölker verendet ist. In vielen Ländern gibt es Kampagnen zum Schutz der bedrohten Insekten. Greenpeace Schweiz ruft mit der Aktion „Save the bees!“ zur Unterstützung gegen das Bienensterben auf.

„Die Bienen brauchen dringend Hilfe. Ein Verbot sämtlicher bienenschädlicher Pestizide ist eine wirksame und schnell umsetzbare Massnahme. Wir setzen uns weiterhin mit Volldampf für eine bienenfreundliche und dringend notwendige ökologische Landwirtschaft ein.“

Wer dazu beitragen will, dass die kleinen Helfer wieder bessere Überlebensbedingungen erhalten, kann dies auf der Greenpeace-Website Save the bees! tun. Wer von der Notwendigkeit etwas gegen das Bienensterben zu unternehmen nicht überzeugt ist, dem ist der Film More than honey vom oscarnominiertem Markus Imhoof zu empfehlen. Fantastische Nahaufnahmen ermöglichen neue Perspektiven.
Alexandre Robert

Mit Essen spielt man nicht

Nahrungsmittel-Spekulation

Spekulationen treiben Nahrungsmittelpreise in die Höhe und führen zu Hungersnöten

Banken, Hedgefonds und Pensionskassen treiben mit ihren Zockereien die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und sind daher mitschuldig an Hungersnöten. So hat sich bspw. der Maispreis auf den Weltmärkten in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Die Schweiz spielt bei diesen Wettgeschäften als Hort zahlreicher Rohstoffhändler und Finanzakteure tatkräftig mit. Nachdem es in anderen Ländern bereits erfolgreiche Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen gab, lancierte Solidar Suisse im Februar die Aktion Stoppen Sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Ziel ist es, eine Gesetzesänderung zu erreichen, die Finanzprodukte basierend auf Nahrungsmitteln verbietet. Zudem werden Finanzinstitute und deren Kunden aufgefordert, sich von zweifelhaften Rohstoff-Zockereien zu verabschieden.

„Dass die Finanzspekulation Auswirkungen auf die Rohwarenpreise hat, zeigen verschiedenste Studien. […] So ist zum Beispiel die deutsche Commerzbank nicht zuletzt auf Druck einer breiten Kampagne von NGOs aus dem Spekulationsgeschäft mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Tragen Sie dazu bei: Unterschreiben Sie die Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln».“

Teil der Kampagne ist ein Film, in dem ein rücksichtsloser Spekulant vor afrikanischen Hütten vorfährt und Lebensmittel stiehlt. Im Film wurde sein roter Ferrari unkenntlich gemacht. Der Autohersteller wollte nicht in Zusammenhang mit Rohstoffspekulationen gebracht werden und verbot die Darstellung des Sportwagens. Der Originalfilm mit Ferrari ist weiterhin auf Youtube erhältlich. Wer auch dagegen ist, dass im grossen Stil mit Essen gespielt wird, sollte seine Finanzprodukte sorgfältig prüfen und, sofern in der Schweiz stimmberechtigt, die Kampagne von Solidar Suisse unterschreiben.
Alexandre Robert

Giftige Migros-Kinderjacken

Migrosregenjacke

Giftgrüne Reissverschlüsse sorgen für lebhafte Diskussionen

Das Einzelhandelsunternehmen Migros, dass sich mit seiner Initiative „Generation M – Versprechen an die Generation von morgen“ zur unternehmerischen Verantwortung bekennt und dies auch marketingmässig ausspielt, muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzten, dass Kinderjacken der Eigenmarke „Trevolution“ gesundheitsschädigende Stoffe enthalten. Greenpeace hat nach eigenen Aussagen in Tests nachgewiesen, dass in bestimmten Kinderjacken hohe Konzentrationen von Giften enthalten sind.

„Neue Labortests zeigen, dass Migros-Kinderjacken alarmierende Mengen an Giftstoffen enthalten. Schockierend hoch sind insbesondere die Schadstoffkonzentrationen in den Reissverschlussanhängern, die den gesetzlichen Grenzwert für Spielzeuge und Babyartikel um bis zu 600 Mal überschreiten! Besonders problematisch ist, dass Kinder genau solche Anhänger gerne in den Mund nehmen. Seit Juni 2012 bemüht sich Greenpeace intensiv darum, mit der Migros eine einvernehmliche Detox-Lösung zu finden. Mit deiner Hilfe wollen wir die Migros überzeugen, endlich auf eine giftfreie Kleiderproduktion umzustellen.“

Greenpeace fordert nun dazu auf, dass Migros schnell handelt und verspricht keinerlei Schadstoffe in ihren Produkten zu tolerieren. Wer die Forderung untersützen möchte, kann dies per Telefon oder Email-Formular erledigen:  Fordere dein Migros-Versprechen ein! Auch auf der Migros-Community-Seite Migipedia wird rege über das Thema diskutiert. Erfreulicherweise scheint keine Zensur stattzufinden.
Alexandre Robert (aus dem regenfreien Kalifornien)

Puplic Eye Awards 2013

Public Eye Award 2013

Bisher „führt“ Goldman Sachs das Ranking der Public Eye Awards 2013 an

Auch diese Jahr werden wieder die Puplic Eye Awards verliehen, bei dem die übelsten Unternehmen „gekürt“ werden.  Eine international besetzte Jury aus renommierten Wirtschaftsethikern schlägt für die diesjährigen Schmähpreise sieben Konzerne vor:

  • Alstom (FR):
    Alstom besticht weltweit Politiker um an Aufträge zu gelangen und verhindert so wirtschaftliche Entwicklung.
  • Coal India (IN)
    Der weltweit grösste Kohleförderer vertreibt Stammesvölker aus ihrer Heimat. Alleine 2010 starben in den Minen 205 Arbeiter.
  • G4S (UK)
    Weltgrösster privater Sicherheits-Dienstleister, in zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verwickelt.
  • Goldman Sachs (USA)
    Hat gegen horrende Gebühren Griechenlands Staatsschulden versteckt und das Land so in den Ruin getrieben.
  • Lonmin (ZA)
    Der südafrikanische Minenkonzern instrumentalisierte Polizei und Armee um einen Streik zu brechen. Resultat: 44 Tote.
  • Repower (CH)
    Die Bevölkerung Kalabriens will kein gigantisches Kohlekraftwerk neben der Haustür. Repower baut’s trotzdem.
  • Shell (NL)
    Shell will in der höchst empfindlichen Arktis nach fossilen Brennstoffen suchen – die Risiken sind enorm.

Die Online-Abstimmung läuft noch bis Mittwoch, 23. Januar mittags. Kurz vor dem Start des World Economic Forum (WEF) in Davos werden die Abstimmungsergebnisse der schlimmsten Fälle von Missachtung von Umwelt und Menschenrechte bekanntgegeben. Mal sehen, ob Goldman Sachs, bisher knapp gefolgt von Shell, das Rennen macht.
Alexandre Robert

Tödliche Marken

Marken und Brandschutz

Billigmarken wie C&A und KiK sind mitverantwortlich für die Toten in den Fabriken

Beim Brand am 11. September 2012 starben fast 300 Arbeiterinnen und Arbeiter in einer Textilfabrik in Karadschi, die unter anderem für KiK Billigkleider produziert. Der Brand war kein Einzelfall. Allein seit 2000 sind mehr als 700 Beschäftigte durch Brände in Fabriken der Bekleidungsindustrie in Pakistan und Bangladesch umgekommen. Im Dezember 2012 gab es 112 Tote bei einem Brand in Bangladesch. Grund dafür sind fehlende Sicherheitsstandards. Auf der Petitionsplattform Change.org wurde nun der Aufruf Gerechtigkeit für die Opfer des Fabrikbrandes in Bangladesch! gestartet.

„Wir fordern daher C&A und KiK in Deutschland, aber auch die anderen Einkäufer der Tazreen-Fabrik wie Walmart, Li&Fung, Edinburgh Woolen Mill, Disney, Dickies, Sean Comb (ENYCE) und Kmart/ Sears auf:
1. die Opfer der Brände vollständig zu entschädigen
2. sicherzustellen, dass die Brandursachen vollständig und transparent untersucht werden
3. das Brandschutzabkommen (Bangladesh Fire and Building Safety Agreement) zu unterzeichnen.

Schon 2010 wurde in einer Panorama Sendung über die katastrophalen Bedingungen in Billigtextilfabriken berichtet. Im Beitrag Tod in der Fabrik vom 6.12.2012 wurde nun erneut dargestellt, welchen Preis billige Mode hat. Am Ende des Beitrages wird ein pakistanisches Unternehmen vorgestellt, das seine Mitarbeitenden versichert und zudem Brandschutzmassnahmen umgesetzt hat. Die Produktion wird so 20 % teurer, aber laut Firmenchef ist dies zu viel für deutsche Billigketten. Die Aufträge erhält er aus dem Inland.
Alexandre Robert

Detox Levi’s Dito

DetoxLevis

Nachdem Zara „überzeugt“ werden konnte, soll nun auch Levi’s dran glauben

Der Erfolg von „Detox Zara“ motiviert weiterzumachen, um etwas gegen giftige Kleidung zu unternehmen. Nun ist die Netzgemeinde aufgefordert, dem weltweit grössten Jeansproduzenten auf die Sprünge zu helfen. Jetzt seid ihr dran! heisst die neue Kampagne. Auch hier kann wieder ganz einfach via Online-Formular ein Grosskonzern zum Umdenken und Handeln aufgefordert werden. Greenpeace meint dazu:

„Man sagt, man könne die Trendfarbe der nächsten Saison jeweils an der Farbe der Flüsse in China und Mexiko vorhersagen. Das ist so, weil grosse Modemarken wie Levi’s gefährliche Chemikalien und Farbstoffe verwenden, um unsere Kleidung zu produzieren. Aber das muss nicht so sein. Dank der weltweiten Beiteiligung von Menschen konnten wir Zara, das weltgrösste Bekleidungsunternehmen, zum Entgiften bewegen.“

Bislang haben etwas mehr als 141.000 grüne Bluejeans-Freunde die Kampagne unterstützt. Greenpeace hat sich das Ziel gesetzt, 501.000 Stimmen zu gewinnen. Wenn dies gelingt, wird sich Levi’s dem Kundenwunsch nach giftfreier Mode nicht widersetzen können. Zumal das Unternehmen sich aktiv für Nachhaltigkeit einsetzt und dies auch in sozialen Medien kundtut (siehe Artikel vom 27. Januar People, Planet, Product).
Alexandre Robert 

Detox Zara

Detox Zara

„Schluss mit Modeopfern“ fordert Greenpeace vom spanischen Bekleidungskonzern

Laut Umweltorganisation Greenpeace hat der Modegigant Zara ein Giftproblem. Im Rahmen einer umfangreichen Studie Giftige Garne wurden umweltschädliche Gifte auch in Kleidungsstücken von Zara gefunden. Einige dieser Chemikalien verwandeln sich beim Abbau in hormonell wirksame und krebserregende Stoffe und landen schliesslich in Seen und Flüssen auf der ganzen Welt. Auch Spuren krebserregender Stoffe aus Färbemitteln wurden gefunden. Da Zara nach Aussagen von Greenpeace bisher nicht auf die Vorwürfe reagierte, wurde kürzlich eine Aktion in Zara-Schaufenstern und an der Gebäudefassade in Genf durchgeführt. Die Aktion ist als Youtube-Video nachzuverfolgen.

„Wir glauben an eine Mode ohne Umweltverschmutzung. Grosse Marken wie H&M oder Marks und Spencer haben sich bereits verpflichtet, ihre Lieferketten zu säubern und entgiften. Doch ZARA, der weltgrösste Einzelhändler, bleibt nach wie vor stumm.“

Begleitend zu Aktionen im Umfeld von Zara Geschäften, wurde eine Kampagne im Web gestartet. Hier kann Zara aufgefordert werden, „das kleine schmutzige Geheimnis“ zu lüften und giftfreie Mode herzustellen. Dies ist sicherlich ein einfacher Weg, seinen Unmut zu äussern. Nachhaltiger ist es hingegen, sich von „Fast Fashion“ zu verabschieden und nicht nur aufs Preisschild zu achten. Vielleicht entwickelt sich analog zum Esstrend ja die „Slow Fashion“-Bewegung, die langfristig Einfluss auf die Textilkonzerne ausübt.
Alexandre Robert