Nachhaltige Marken finden

rank a brand

Kinderarbeit,  Umweltsünden, Energieverschwendung: Wie hält es die Marke damit?

Die Initiative „Rank a Brand“ existiert in Deutschland seit 2011. Mittlerweile gibt es auch eine iPhone-App sowie eine mobile Version. Zur Zeit können auf rankabrand.de ca. 400 Verbrauchermarken aus 25 Branchen in Bezug auf ihre soziale und ökologische Nachhaltigkeit verglichen werden. Die Marken sind in Kategorien wie „Mode“, „Elektronik“ aber bspw. auch „Reisen“ unterteilt. Zur Bewertung werden Informationen und Kennzahlen der Hersteller sowie auch von Dritten (bspw. Carbon Disclosure Project oder Fairtrade International) herangezogen. Unternehmen, die keine Angaben zur Nachhaltigkeit ihrer Produkte machen, bekommen die schlechteste Bewertung. Dies kann im Einzelfall zu unstimmigen Ergebnissen führen. Auf jeden Fall wird Transparenz honoriert und welches Unternehmen kann es sich heute noch erlauben, nichts zu den Herstellungsbedingungen zu sagen. So verstehen auch die Macher den Sinn des Brandrankings.

„Unser Ziel ist es zu sensibilisieren: Markenhersteller für Unternehmensverantwortung und Transparenz. Verbraucher für Nachhaltigkeit und ihre Einflusskraft.“

Die Bewertungen werden mittlerweile auch auf anderen Plattformen wie barcoo.com und wegreen.de genutzt. Bleibt zu hoffen, dass sich „Rank a brand“ weiter verbreitet und an Einfluss gewinnt. Immerhin schmückt sich der Lebensmittelkonzern Rewe auf seiner Website bereits mit dem dritten Rankingplatz „C“. Da geht doch noch was.
Alexandre Robert

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