Mit Essen spielt man nicht

Nahrungsmittel-Spekulation

Spekulationen treiben Nahrungsmittelpreise in die Höhe und führen zu Hungersnöten

Banken, Hedgefonds und Pensionskassen treiben mit ihren Zockereien die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und sind daher mitschuldig an Hungersnöten. So hat sich bspw. der Maispreis auf den Weltmärkten in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Die Schweiz spielt bei diesen Wettgeschäften als Hort zahlreicher Rohstoffhändler und Finanzakteure tatkräftig mit. Nachdem es in anderen Ländern bereits erfolgreiche Kampagnen gegen Nahrungsmittelspekulationen gab, lancierte Solidar Suisse im Februar die Aktion Stoppen Sie die Spekulation mit Nahrungsmitteln. Ziel ist es, eine Gesetzesänderung zu erreichen, die Finanzprodukte basierend auf Nahrungsmitteln verbietet. Zudem werden Finanzinstitute und deren Kunden aufgefordert, sich von zweifelhaften Rohstoff-Zockereien zu verabschieden.

„Dass die Finanzspekulation Auswirkungen auf die Rohwarenpreise hat, zeigen verschiedenste Studien. […] So ist zum Beispiel die deutsche Commerzbank nicht zuletzt auf Druck einer breiten Kampagne von NGOs aus dem Spekulationsgeschäft mit Nahrungsmitteln ausgestiegen. Tragen Sie dazu bei: Unterschreiben Sie die Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln».“

Teil der Kampagne ist ein Film, in dem ein rücksichtsloser Spekulant vor afrikanischen Hütten vorfährt und Lebensmittel stiehlt. Im Film wurde sein roter Ferrari unkenntlich gemacht. Der Autohersteller wollte nicht in Zusammenhang mit Rohstoffspekulationen gebracht werden und verbot die Darstellung des Sportwagens. Der Originalfilm mit Ferrari ist weiterhin auf Youtube erhältlich. Wer auch dagegen ist, dass im grossen Stil mit Essen gespielt wird, sollte seine Finanzprodukte sorgfältig prüfen und, sofern in der Schweiz stimmberechtigt, die Kampagne von Solidar Suisse unterschreiben.
Alexandre Robert

FairPhone Vorverkauf im Web

Fairphone

Fair gehandelte Rohstoffe, faire Arbeitsbedingungen und Recycling sind die Zutaten

Das im letzten Jahr angekündigte „gute“Handy FairPhone aus den Niederlanden kann jetzt zum Preis von 325 Euro online vorbestellt werden. In gewisser Weise handelt es sich um ein Crowdfunding Produkt. Sobald 5000 Bestellungen eingegangen sind, wird das Gerät produziert. Bisher gab es im FairPhone Shop in kürzester Zeit 1300 Bestellungen. Die „Social Entrepreneure“, die hinter dem Projekt stehen, glauben daran, dass es möglich ist, ein konkurrenzfähiges Handy mit minimaler Schadschöpfung zu entwickeln.

„FairPhone’s mission is to bring a fair smartphone to the market – one designed and produced with minimal harm to people and planet.“

Das nicht alle verwendeten Rohstoffe in der ersten Serie fair gehandelt sind, räumen die Initiatoren ein. Sie streben jedoch eine weitere Verbesserung an, und geloben volle Transparenz. Wer also ein Smartphone möchte, das wirklich smart ist, sollte sich die Website genauer ansehen. Es ist den FairPhone-Leuten zu wünschen, dass sie Erfolg haben, und dass ihr Produkt positiv in den Markt stahlt (Produkt ist Kommunikation).
Alexandre Robert

Giftige Migros-Kinderjacken

Migrosregenjacke

Giftgrüne Reissverschlüsse sorgen für lebhafte Diskussionen

Das Einzelhandelsunternehmen Migros, dass sich mit seiner Initiative „Generation M – Versprechen an die Generation von morgen“ zur unternehmerischen Verantwortung bekennt und dies auch marketingmässig ausspielt, muss sich mit dem Vorwurf auseinandersetzten, dass Kinderjacken der Eigenmarke „Trevolution“ gesundheitsschädigende Stoffe enthalten. Greenpeace hat nach eigenen Aussagen in Tests nachgewiesen, dass in bestimmten Kinderjacken hohe Konzentrationen von Giften enthalten sind.

„Neue Labortests zeigen, dass Migros-Kinderjacken alarmierende Mengen an Giftstoffen enthalten. Schockierend hoch sind insbesondere die Schadstoffkonzentrationen in den Reissverschlussanhängern, die den gesetzlichen Grenzwert für Spielzeuge und Babyartikel um bis zu 600 Mal überschreiten! Besonders problematisch ist, dass Kinder genau solche Anhänger gerne in den Mund nehmen. Seit Juni 2012 bemüht sich Greenpeace intensiv darum, mit der Migros eine einvernehmliche Detox-Lösung zu finden. Mit deiner Hilfe wollen wir die Migros überzeugen, endlich auf eine giftfreie Kleiderproduktion umzustellen.“

Greenpeace fordert nun dazu auf, dass Migros schnell handelt und verspricht keinerlei Schadstoffe in ihren Produkten zu tolerieren. Wer die Forderung untersützen möchte, kann dies per Telefon oder Email-Formular erledigen:  Fordere dein Migros-Versprechen ein! Auch auf der Migros-Community-Seite Migipedia wird rege über das Thema diskutiert. Erfreulicherweise scheint keine Zensur stattzufinden.
Alexandre Robert (aus dem regenfreien Kalifornien)

BringBee das Mitbring-Netzwerk

Bringbee

Weniger Fahrten in die Industrie-Gebiete dank BringBee

Diese Woche ging der Mitbringservice BringBee an den Start. Wer keine Zeit, keine Lust oder kein Auto hat, um Dinge bei Ikea abzuholen, kann einen Ikea-Kunden aus der Umgebung damit beauftragen. Wer ohnehin in Sachen Ikea-Einkauf unterwegs ist, kann anderen einen Gefallen tun, zur CO2-Vermeidung beitragen und sich etwas dazu verdienen. Eingekauft werden können die 2500 populärsten Ikea Einrichtungsartikel von der Orchidee über die Weingläser bis zum Kinderstuhl – alles Artikel, für die es heute noch keine Lieferoption gibt. Inwieweit der Kauf dieser Artikel sinnvoll ist, wird bspw. im Artikel Ein Einrichtungs-Gigant will nachhaltig werden diskutiert. Die Gründerin von BringBee Stella Schieffer sieht die Kooperation mit Ikea als ersten Piloten:

„Natürlich hoffen wir, dass es nicht dabei bleibt. Ziel ist es das Konzept langfristig auf weitere Anwendungsfälle wie den Einkauf im Pflanzencenter, im Baumarkt oder beim Biobauern auszuweiten.“

Wie der Service genau funktioniert, wird auf der Website in einem unterhaltsamen Film so erklärt, dass es jeder versteht  („Das ist der Paul…“). Es bleibt den Betreibern von BringBee zu wünschen, dass weitere Kooperationen und Anwendungsfälle zu Stande kommen. Es wäre schade, wenn die tolle Idee „nur“ dazu führt, dass mehr Ikea-Krimskrams verkauft wird. Ein Börse für Gebrauchtbillys wäre ja vielleicht auch ein sinnvoller Zusatznutzen und entspräche dem Ikea-Gelöbnis nach Recycling.
Alexandre Robert

Puplic Eye Awards 2013

Public Eye Award 2013

Bisher „führt“ Goldman Sachs das Ranking der Public Eye Awards 2013 an

Auch diese Jahr werden wieder die Puplic Eye Awards verliehen, bei dem die übelsten Unternehmen „gekürt“ werden.  Eine international besetzte Jury aus renommierten Wirtschaftsethikern schlägt für die diesjährigen Schmähpreise sieben Konzerne vor:

  • Alstom (FR):
    Alstom besticht weltweit Politiker um an Aufträge zu gelangen und verhindert so wirtschaftliche Entwicklung.
  • Coal India (IN)
    Der weltweit grösste Kohleförderer vertreibt Stammesvölker aus ihrer Heimat. Alleine 2010 starben in den Minen 205 Arbeiter.
  • G4S (UK)
    Weltgrösster privater Sicherheits-Dienstleister, in zahlreiche Menschenrechtsverletzungen verwickelt.
  • Goldman Sachs (USA)
    Hat gegen horrende Gebühren Griechenlands Staatsschulden versteckt und das Land so in den Ruin getrieben.
  • Lonmin (ZA)
    Der südafrikanische Minenkonzern instrumentalisierte Polizei und Armee um einen Streik zu brechen. Resultat: 44 Tote.
  • Repower (CH)
    Die Bevölkerung Kalabriens will kein gigantisches Kohlekraftwerk neben der Haustür. Repower baut’s trotzdem.
  • Shell (NL)
    Shell will in der höchst empfindlichen Arktis nach fossilen Brennstoffen suchen – die Risiken sind enorm.

Die Online-Abstimmung läuft noch bis Mittwoch, 23. Januar mittags. Kurz vor dem Start des World Economic Forum (WEF) in Davos werden die Abstimmungsergebnisse der schlimmsten Fälle von Missachtung von Umwelt und Menschenrechte bekanntgegeben. Mal sehen, ob Goldman Sachs, bisher knapp gefolgt von Shell, das Rennen macht.
Alexandre Robert

Tödliche Marken

Marken und Brandschutz

Billigmarken wie C&A und KiK sind mitverantwortlich für die Toten in den Fabriken

Beim Brand am 11. September 2012 starben fast 300 Arbeiterinnen und Arbeiter in einer Textilfabrik in Karadschi, die unter anderem für KiK Billigkleider produziert. Der Brand war kein Einzelfall. Allein seit 2000 sind mehr als 700 Beschäftigte durch Brände in Fabriken der Bekleidungsindustrie in Pakistan und Bangladesch umgekommen. Im Dezember 2012 gab es 112 Tote bei einem Brand in Bangladesch. Grund dafür sind fehlende Sicherheitsstandards. Auf der Petitionsplattform Change.org wurde nun der Aufruf Gerechtigkeit für die Opfer des Fabrikbrandes in Bangladesch! gestartet.

„Wir fordern daher C&A und KiK in Deutschland, aber auch die anderen Einkäufer der Tazreen-Fabrik wie Walmart, Li&Fung, Edinburgh Woolen Mill, Disney, Dickies, Sean Comb (ENYCE) und Kmart/ Sears auf:
1. die Opfer der Brände vollständig zu entschädigen
2. sicherzustellen, dass die Brandursachen vollständig und transparent untersucht werden
3. das Brandschutzabkommen (Bangladesh Fire and Building Safety Agreement) zu unterzeichnen.

Schon 2010 wurde in einer Panorama Sendung über die katastrophalen Bedingungen in Billigtextilfabriken berichtet. Im Beitrag Tod in der Fabrik vom 6.12.2012 wurde nun erneut dargestellt, welchen Preis billige Mode hat. Am Ende des Beitrages wird ein pakistanisches Unternehmen vorgestellt, das seine Mitarbeitenden versichert und zudem Brandschutzmassnahmen umgesetzt hat. Die Produktion wird so 20 % teurer, aber laut Firmenchef ist dies zu viel für deutsche Billigketten. Die Aufträge erhält er aus dem Inland.
Alexandre Robert

Detox Levi’s Dito

DetoxLevis

Nachdem Zara „überzeugt“ werden konnte, soll nun auch Levi’s dran glauben

Der Erfolg von „Detox Zara“ motiviert weiterzumachen, um etwas gegen giftige Kleidung zu unternehmen. Nun ist die Netzgemeinde aufgefordert, dem weltweit grössten Jeansproduzenten auf die Sprünge zu helfen. Jetzt seid ihr dran! heisst die neue Kampagne. Auch hier kann wieder ganz einfach via Online-Formular ein Grosskonzern zum Umdenken und Handeln aufgefordert werden. Greenpeace meint dazu:

„Man sagt, man könne die Trendfarbe der nächsten Saison jeweils an der Farbe der Flüsse in China und Mexiko vorhersagen. Das ist so, weil grosse Modemarken wie Levi’s gefährliche Chemikalien und Farbstoffe verwenden, um unsere Kleidung zu produzieren. Aber das muss nicht so sein. Dank der weltweiten Beiteiligung von Menschen konnten wir Zara, das weltgrösste Bekleidungsunternehmen, zum Entgiften bewegen.“

Bislang haben etwas mehr als 141.000 grüne Bluejeans-Freunde die Kampagne unterstützt. Greenpeace hat sich das Ziel gesetzt, 501.000 Stimmen zu gewinnen. Wenn dies gelingt, wird sich Levi’s dem Kundenwunsch nach giftfreier Mode nicht widersetzen können. Zumal das Unternehmen sich aktiv für Nachhaltigkeit einsetzt und dies auch in sozialen Medien kundtut (siehe Artikel vom 27. Januar People, Planet, Product).
Alexandre Robert 

Detox Zara

Detox Zara

„Schluss mit Modeopfern“ fordert Greenpeace vom spanischen Bekleidungskonzern

Laut Umweltorganisation Greenpeace hat der Modegigant Zara ein Giftproblem. Im Rahmen einer umfangreichen Studie Giftige Garne wurden umweltschädliche Gifte auch in Kleidungsstücken von Zara gefunden. Einige dieser Chemikalien verwandeln sich beim Abbau in hormonell wirksame und krebserregende Stoffe und landen schliesslich in Seen und Flüssen auf der ganzen Welt. Auch Spuren krebserregender Stoffe aus Färbemitteln wurden gefunden. Da Zara nach Aussagen von Greenpeace bisher nicht auf die Vorwürfe reagierte, wurde kürzlich eine Aktion in Zara-Schaufenstern und an der Gebäudefassade in Genf durchgeführt. Die Aktion ist als Youtube-Video nachzuverfolgen.

„Wir glauben an eine Mode ohne Umweltverschmutzung. Grosse Marken wie H&M oder Marks und Spencer haben sich bereits verpflichtet, ihre Lieferketten zu säubern und entgiften. Doch ZARA, der weltgrösste Einzelhändler, bleibt nach wie vor stumm.“

Begleitend zu Aktionen im Umfeld von Zara Geschäften, wurde eine Kampagne im Web gestartet. Hier kann Zara aufgefordert werden, „das kleine schmutzige Geheimnis“ zu lüften und giftfreie Mode herzustellen. Dies ist sicherlich ein einfacher Weg, seinen Unmut zu äussern. Nachhaltiger ist es hingegen, sich von „Fast Fashion“ zu verabschieden und nicht nur aufs Preisschild zu achten. Vielleicht entwickelt sich analog zum Esstrend ja die „Slow Fashion“-Bewegung, die langfristig Einfluss auf die Textilkonzerne ausübt.
Alexandre Robert

Menschenrechts-Captcha

Menschenrechts-Captcha

Mit Anti-Spam Service auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen

Wer im Web Bestellungen ausführt, wird sicher schon über die merkwürdig anmutenden „Captcha Codes“ gestolpert sein. Ihr Zweck ist es, das System vor Missbrauch durch maschinell erzeugten Spam zu schützen. Dadurch, dass für Maschinen nicht lesbare Zeichenkombinationen eingegeben werden müssen, gibt man sich als Mensch zu erkennen und darf weiterklicken. Der Sicherheitsservice, dessen Akronym für „Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart“ steht, ist alles andere als benutzungsfreundlich, da die Zeichen oft kaum lesbar und sinnfrei sind. Bisher scheint es aber keine andere technische Lösungen zu geben, um Soft- von Wetware (Der Mensch besteht zu 80% aus Wasser) zu unterscheiden.
Eine schwedische Menschenrechtsorganisation hatte nun die wunderbare Idee, dem Captcha-Service einen zusätzlichen Sinn zu geben. Beim „Civil-Rights Captcha“ müssen keine kryptischen Buchstabenkombinationen eingeben werden. Stattdessen werden einfache Fragen zu Menschenrechten gestellt, und so das Bewusstsein für Menschenrechtsverletzungen in vielen Teilen der Erde gestärkt.

„A Captcha is a test to tell whether a user is human or a computer. They mostly come in the form of distorted letters at the end of comments on news sites, blogs or in registration forms. Their main function is to prevent abuse from „bots“ or automated programs written to generate spam. Civil Rights Captcha is unique in its approach at separating humans from bots, namely by using human emotion. This enables a simpler and more effective way of keeping sites spam free as well as taking a stand for human rights.“

Wer den Civil-Rights-Captcha einsetzen möchte, kann den Code auf der Webseite gratis herunterladen und auf der eigenen Webseite integrieren. Ein schönes Beispiel dafür, wie einfach Sinn erzeugt werden kann. Auch für die im Web immer wieder anzutreffenden Fehlerseiten „404-Not Found“ gibt es einen sinnvollen Zusatznutzen. Die Organisation „Child Focus“ bietet unter Notfound.org an, auf den Fehlerseiten vermisste Kinder darzustellen, um die Suche nach ihnen zu unterstützen. Bisher wird dies auf mehr als 2000 Webseiten eingesetzt.
Alexandre Robert

Naked-Banana-Shitstorm

Nackte Banane in Plastik

Die Nacktdarstellung der populären Frucht führte zu Aufregung im Mitmachweb

Bananen gehören zu den Früchten, die von Natur aus mit der perfekten Verpackung gesegnet sind. Die österreichische Supermarktkette Billa war einfallsreich und dachte, sie könnte das toppen. Geschält und eingeschweisst lagen sie dann da, mit Barcode versehen und fertig zum Abtransport. Nur haben wollte sie keiner. Dafür gab es einen schweren Shitsturm auf der Billa-Facebook-Seite, nachdem ein Kunde das Foto der Umverpackung veröffentlichte. Das Unternehmen liess seine Fans dann wissen:

„Nachdem das Thema rund um die abgepackten Bananen zurecht eine rege Diskussion ausgelöst hat, sind wir der Sache sofort nachgegangen: Die Bananen wurden vermutlich auf Eigeninitiative in einer Filiale in dieser Form verpackt. Dies entspricht in keinem Fall unserer Sortimentspolitik und es gab niemals eine Anweisung, so etwas durchzuführen. Wir bitten euch, diesen Vorfall zu entschuldigen. Zwar freuen wir uns normalerweise über innovative Ideen, die von unseren Filialen auch selbständig umgesetzt werden können. Dieses Beispiel hat aber gezeigt, dass wir das Thema Nachhaltigkeit noch intensiver direkt an unsere Mitarbeiter vermitteln müssen, damit es in Zukunft nicht mehr zu solchen Vorfällen kommt.“

Das Bild der gequälten Früchte ging um die Welt, und sogar US-amerikanische Blogs berichteten. Der Fall zeigt, dass es sehr schnell gehen kann, dass ein Unternehmen in der Öffentlichkeit angeprangert wird, wenn es sich vermeintlich unkorrekt verhält. Billa hat in den letzten Jahren Anstrengungen unternommen, die Nachhaltigkeit zu verbessern. Vielleicht nimmt die Eine oder der Andere dies nun, da der Shitsturm abgeflaut ist, wahr.
Alexandre Robert